Als ich in der 9. Klasse war, hatte ich eine Lehrerin, die uns dieses Programm erklärt hat. Ich war zuerst nicht so interessiert, aber dieses Jahr habe ich an einen Austausch mit der Partnerstadt namens Schwäbisch-Hall teilgenommen und dort habe ich in meiner Klasse viele Freunde gefunden. Mit meiner Austauschpartnerin habe ich ein bisschen über das Programm gesprochen, weil unsere Beziehung sehr freundlich war. So ist die Idee, das zu machen, gekommen. Ich wollte nach Deutschland gehen, und lange, natürlich um meine Freunde hier wiederzusehen, aber auch um eine Kultur, eine Sprache mehr kennenzulernen. Ich wohne nicht weit weg von der Grenze, und das war DIE Möglichkeit, ein neues Land kennen zu lernen, ein neues Leben anzufangen.
Im Februar habe ich einen Brief bekommen: ich konnte nach Deutschland gehen! Ich habe mich sehr gefreut und habe nur auf mein Abfahrt gewartet. Natürlich war ich ein bisschen traurig, mein Leben in Frankreich zu verlassen, aber das war nur für sechs Monate, deshalb war es nicht so schlimm! Als ich ankam, war es keine große Überraschung. Ich kannte schon die Familie, den Ort, die Schule, und ich hatte schon einige Freunde. Ich war nicht froh, etwas Neues zu entdecken, sondern etwas wiederzusehen. Meine Eltern haben mich gefahren. Sie sind auch mit der Familie befreundet, sie waren am Wochenende schon mal bei uns. Der erste Monat wahr sehr spannend: Ich habe die Spezialitäten probiert, das Schulsystem entdeckt, einen neuen Rhythmus des Lebens gefunden. Ich habe einfach gelernt, als Deutscher zu leben!
Meine Beziehung mit meiner Austauschpartnerin war sehr gut, wir haben viel zusammen gemacht und wir verstehen uns immer gut, außer ein oder zwei kleinen Missverständnissen. Das finde ich ganz normal, in einer Freundschaft gibt es immer einige Probleme aber sie sind schnell gelöst. Am Anfang war ich immer mit ihr zusammen, aber nach einem Monat war es ein bisschen langweilig, weil sie fast die ganze Zeit mit Mädchen wegging. Wir sind jetzt wie Bruder und Schwester, aber wir sind auch gute Freunde und lachen viel zusammen.
In der Schule war es zuerst schwer, alles zu verstehen. Ich fand die wissenschaftlichen Fächer leichter, weil viele schwere Wörter fast wie im Französischen sind. Das Programm war nicht so schwer wie in Frankreich. Ich hatte einige Probleme mit Englisch, die deutschen Schüler sind viel besser als wir Franzosen! In Geschichte und Gemeinschaftskunde war es auch nicht leicht, man muss viele Sätze aufbauen und Vokabular haben, am Anfang ist es ein echtes Problem. Ich war immer froh, in die Schule zu gehen, um alle Schülern zu sehen. Am Nachmittag hat man viel Zeit, leider sind nicht viele an mir interessiert. Die Leute sahen mich als den Austauschpartner von Annalena, aber zum Glück haben sich einige an Victor interessiert. Mit diesen Freunden habe ich viel Spaß gehabt, auch in der Schule. Sie haben mir geholfen, den Unterricht zu verstehen und sie haben auch mein Deutsch verbessert wenn sie mit mir sprachen. Sie haben auch meine deutsche Kultur verbessert, durch die Lehre des Schwäbischen Dialekts von hier. Die Schule war für mich der beste Ort, um zu sprechen, um Leute zu treffen, um mich zu amüsieren, um die Kultur Deutschlands kennen zu lernen.
Das Leben nachmittags war nicht so gut, davon war ich enttäuscht. Normalerweise bin ich ein bisschen schüchtern, deshalb habe ich fast nie meine Freunde gefragt, um etwas zusammen zu unternehmen. Leider haben sie mich auch nicht oft gefragt, ob ich Lust hatte, irgendwas zu machen. Ich wollte auch in Deutschland meinen Lieblingssport treiben, und das war gar kein Erfolg! Die Leute da waren alle älterer als ich, und ich fühlte mich nicht integriert und ausgelacht. Deshalb habe ich aufgehört, sonst hätte ich die Liebe für diesen Sport verloren.
Meine Fortschritte in der deutschen Sprache habe ich nicht viel bemerkt. Ich war nämlich schon nicht so schlecht in Deutsch, dank meiner letzten Lehrerin in Frankreich. Der einzigste Fortschritt den ich bemerkt habe ist, dass ich jetzt flüssiger Deutsch spreche. Trotzdem sagen mir meine Familie und meine Freunde, dass ich jetzt echt besser bin. Ich möchte ihnen gerne glauben, aber mir fehlt das Selbstvertrauen.
Am Ende dieses Programmes war es ein bisschen traurig. Die Ferien sind losgegangen und fast alle waren im Urlaub. Ich habe zu manche Freunden schon im Juli Tschüss gesagt! Ich bin in den Ferien nach Berlin geflogen um einen französischen Freund, der auch für sechs Monate in Deutschland ist, zu sehen. Berlin war die Stadt der deutschen Kultur, mit dem Bundestag, der Mauer, dem Brandenburger Tor und noch viel mehr! Diese Reise für eine Woche hat mir viel gebracht: Wissen, Lachen und Spaß. Nach der Reise hatte ich nur noch zehn Tage hier in Deutschland und irgendwie fühlte ich mich ganz allein! Wegen den Ferien konnte ich nur 3 oder 4 Freunde sehen, und ich hatte das Gefühl, dass meine Austauschpartnerin mich allein gelassen hatte. Sie war oft weg und sagte nichts zu mir, deswegen hatte ich ein bisschen Heimweh, nach fünf genialen Monaten. Vielleicht war die Zeit der Pause gekommen, aber ich wollte meinen Aufenthalt nicht so beenden. Deshalb habe ich alles versucht, um trotzdem noch mehrere Dinge zu unternehmen.
Der zweite Teil wird bestimmt auch sehr gut, wie der erste Teil. Ich glaube meine Austauschpartnerin wird dem Unterrichte sehr schwer folgen und verstehen können, aber sie muss sich daran gewöhnen und ich denke es ist nicht so schlimm, wenn man den ganzen Tag schule hat. Ich werde mein Bestes geben, dass meine Austauschpartnerin sich gut fühlt und integriert wird. Meine Freunde freuen sich auch darauf, und ich glaube sie werden sich alle mit ihr anfreunden.



